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Geschrieben von: Steffen Günsche
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Über Wege aus der Krise zu diskutieren und zu debattieren, halte ich für äußerst wichtig. Dies muss aber gesellschaftlich auf breiter Basis erfolgen. Leider ist das Interesse daran, wie im Artikel von Wolf Wetzel ausführlich beschrieben wurde, relativ gering. Dabei ist dies der weitaus spannendere Teil der ganzen Aktion, sich nicht nur zu empören sondern auch nach Lösungen zu suchen und, was noch wichtiger ist, diese Lösungen umzusetzen, auszuprobieren, zu lernen.
Viele (ich sag jetzt mal: sogenannte) Reiche und Vermögende sind doch selbst schon davon überzeugt, dass das bestehende System so nicht zukunftsfähig ist. Wir haben nämlich viel eher eine Vermögenskrise als eine Schuldenkrise, da das angehäufte Vermögen keinen wirklichen Gegenwert mehr hat. Was nützt es also dann, den Reichtum durch Zinseszins unendlich zu vermehren.
Es ist durchaus der Fall, dass es schon mühsam durchdachte Lösungsvorschläge für eine Änderung der gesellschaftlichen Strukturen gibt, sei es von unabhängigen Instituten, von Einzelpersonen und auch von Parteien. Eine breite Masse zu finden, die es braucht, diese Vorschläge legitim und demokratisch umzusetzen, ist wohl das Schwierigste. Wer tagtäglich um seine Existenz kämpfen muss, sei es in einem unterbezahlten Job, als Selbständige(r), als Arbeitssuchende(r), als Alleinerziehende(r) oder als Kombination einiger dieser Gruppen, hat wahrlich keine Energie, sich außerdem noch mit gesellschaftlichen Problemen und deren Beseitigung zu befassen.
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 07. November 2011 um 23:33 Uhr |
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Leipzig 2011: MONTAGSDEMO 2.0 |
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Es ist wieder so weit. In Leipzig wird jeden Montag demonstriert - in guter alter Tradition: Die Montags-Demo 2.0! Vor 22 Jahren ging es um Reisefreiheit und gegen Stasibespitzelung in der DDR, heute geht es um Gerechtigkeit, Demokratie und gegen die Übermacht von 1% gegenüber 99% hinsichtlich Vermögensverteilung und politischer Einflussnahme - und zwar WELTWEIT!
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 24. Oktober 2011 um 23:02 Uhr |
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Gedanken zum neuesten Vorschlag von Herrn Matschie
Ich kannte ein Bildungssystem, was über mehrere Generationen gut funktioniert hat. Eltern wussten, was ihre Kinder in der Schule erwartet, schließlich sind sie selbst in die gleiche Schule gegangen und hatten teilweise die gleichen Schulbücher. Die Lehrpläne und Anforderungen waren überall die selben. Von der ersten bis zur zehnten Klasse wurde zusammen gelernt, leistungsstarke Schülerinnen und Schüler konnten die „Penne" besuchen. Die Leistungen der Schulabgänger und die Anzahl erfolgreicher Schulabschlüsse waren im Vergleich mit anderen Ländern nachweislich gut. Dass es keine Probleme im Schulalltag gab, will ich allerdings nicht behaupten. Einige Lehrer hatten es sicher bei uns nicht leicht, wenn ich mich recht erinnere, und manche Kinder wurden hin und wieder von Mitschülern gegängelt, heute hieße das gemobbt. Das wird es wohl immer geben und spiegelt natürlich auch in gewisser Weise den Zustand einer Gesellschaft.
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 30. Januar 2011 um 17:43 Uhr |
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"Ich lach mich tot..." Amerikanische Forscher vermuten Bodenschätze ungeahnten Ausmaßes in Afghanistan. Von einer Billion (1.000.000.000.000) Dollar ist die Rede. (Oder ist das etwa ein Übersetzungsfehler, weil die Amis keine Milliarde kennen?) Entspräche dies der Wahrheit, würde der Einsatz der NATO in einem ganz anderen Licht erscheinen, bzw. in einem grelleren. Vermutlich würde er sich am Ende gar lohnen. Fragt sich bloß für wen...
Vielleicht sollte man, statt sich intensiv um fremde Bodenschätze zu kümmern, die Probleme lösen, die man bei deren Abbau vor der eigenen Haustür heraufbeschworen hat. Überhaupt wäre es doch sinnvoll, global mit vereinten Mitteln an der Beseitigung der Katastrophe im Golf von Mexico zu arbeiten. Im Gegenzug verzichtet BP auf diese Ölvorräte, bzw. auf alle Gewinne aus deren Förderung.
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 07. Dezember 2010 um 21:03 Uhr |
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Hier geht es Rudolstadt wie den meisten Städten in Deutschland, sie hat kein Geld. Und das neue Wachstumsbeschleunigungsgesetz zur Beschleunigung des Wachstums der Einkommensunterschiede wird hier keine Hilfe sein. Aber interessant ist es schon, in diesem Zusammenhang zu erfahren, dass nun die Kunstwerkstatt auf 15.000 Euro verzichten muss, die wahrscheinlich zu einem nicht unerheblichen Teil als Mietkosten an die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten weitergereicht wurden. Was ist nun die logische Konsequenz in einer von Geld regierten Welt: Ein etablierter Verein muss aus angestammten Räumen ausziehn und bangt um seine Zukunft.
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Wäre es nicht besser, leerstehen zu drohende Räume quasi zum Nulltarif zu vermieten und so einen gesellschaftlichen Nutzen zu erbringen? Ich denke da - nicht ohne Wehmut - an bessere Zeiten eines für positive Unruhe sorgenden Rudolstädter Vereins zurück, der ganz ohne direkte finanzielle Unterstützung zum Beispiel die Literatenmeile aus dem Boden stampfte und später - mit Sponsoren - Schreibwettbewerbe veranstaltete. Statt finanzieller Mittel erhielten wir weitreichende Unterstützung durch öffentliche Stellen und Firmen, was das kostenlose Kopieren von Plakatvorlagen ermöglichte. Ohne den Einsatz nicht unerheblicher privater Mittel der Gründer von zusammen e.V. wäre die gesamte Arbeit jedoch nicht möglich gewesen - so viel Idealismus ist heute sehr selten. Im Gegenteil: er wirkt vielmehr äußerst verdächtig und es stellen sich alsbald Quertreiber und erfolgreiche Verhinderer ein.
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 07. Dezember 2010 um 20:54 Uhr |
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