| Schillers Werke in Erstausgaben |
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Auch Herr Ranke erläuterte in einem kurzen Vortrag, was ihn persönlich an Schiller fasziniert und dass dessen Werke auch - oder gerade - heute aktueller denn je sind. In Zeiten sprachlichen und kulturellen Verfalls ist es um so wichtiger, sich dieses kulturellen Erbes zu erinnern. Die beiden Redner verstanden es, ihre Botschaft derart unterhaltsam zu verpacken, dass es eine Freude war zuzuhören. Weitere Ideen, die zukünftig vielleicht zusammen realisiert werden könnten, wurden schon vorsichtig entwickelt. Herr Müchler sprach von einer Art Wanderausstellung speziell in Schulen, die den Kindern unser Kulturerbe wieder näher bringen könnte. Und wer wäre hier besser geeignet als Schiller, der gestern wie heute gesellschaftliche Mißstände aufdeckt und anprangert. Es wäre sicher eine wichtige Aufgabe, der sprachlichen und kulturellen Verödung entgegenzuwirken. Steffen Günsche |
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| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 31. Oktober 2009 um 17:55 Uhr |



Zur Eröffnung der Ausstellung sprach Herr Tilmann Müchler, ein langjähriger Freund des Ausstellers, in einer erfrischend kurzweiligen Rede über Interessantes zur Sammlung der Erstausgaben, die im Übrigen nicht nur Werke Schillers umfasst, über Schriftsteller und Verleger zu Schillers Zeiten, über die finanziellen Hintergründe und Rechte beim Verlegen vor über 200 Jahren. Aber auch über die Freundschaft mit dem Aussteller selbst: "Ich kenne Andreas schon länger als meine Frau..."