Parkhaus wird TROTZDEM gebaut PDF Drucken E-Mail

demokratie_kreuzAllen Unkenrufen und Einwänden zum Trotz wird das Parkhaus am Eingang der Stiftsgasse nun doch gebaut. Man hat in solchen Fällen oft den Eindruck, dass eine offen gezeigte Ablehnung in der Bevölkerung die Machtdemonstration der Entscheidungsträger provoziert. Ich glaube nämlich nicht, dass der Entscheidung des Bauausschusses ebenso umfangreiche und genaue Überlegungen vorausgegangen sind, wie dies beim Gestaltungsbeirat, namentlich bei Frau von Killisch-Horn und Herrn Dr. Wilde der Fall war.

Egal wie man zu diesem Projekt steht, die Entscheidung hätte nicht einfach so fallen dürfen. Dass dies nur weiteren Unmut in der Bevölkerung schürt, liegt doch auf der Hand.

Und wieder werden sich einige Bürger sagen: Zur nächsten Wahl bleib ich zu Hause.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 15. Mai 2012 um 23:10 Uhr
 
Vorort-Begehung zur Bauvoranfrage einer Tiefgarage in der Stiftsgasse PDF Drucken E-Mail

IMG_1796Dass so viele Interessierte dem anberaumten Lokaltermin beiwohnen, war offenbar weder von den Veranstaltern noch von den Besuchern selbst vermutet worden. Trotzdem zeigt es das wachsende Bedürfnis nach Beteiligung an Entscheidungsprozessen, nach direkter Demokratie. Wobei sowohl Kritiker als auch uneingeschränkte Befürworter des geplanten Projektes mit von der Partie waren.

Als alt-eingesessener Rudolstädter ist es schon ein seltsames Gefühl gewesen, sich mit einem Platz im historischen Stadtzentrum zu beschäftigen, der völlig zu Unrecht seit vielen Jahren eher ein Mauerblümchen-Dasein fristet. Ich selbst kann mich noch erinnern, vor nunmehr 40 Jahren an dieser Stelle als Kind gespielt zu haben. Und ob der Platz nun damals oder heute besser oder schlechter ausgesehen hat, ist dabei schwer zu sagen. Diese Feststellung sagt jedenfalls einiges über den vernachlässigten Zustand dieser mit einer Steinmauer einfassten grünen Ecke aus. Dies allein jedoch als ausreichenden Grund zu betrachten, an dieser Stelle eine (halbe) Tiefgarage errichten zu müssen, halte ich wenigstens für diskussionswürdig. Nebenbei bemerkt, beinhaltet eine Entscheidung für den Bau, dass ein weiteres städtisches Grundstück in privates Eigentum gelangt und dem öffentlichen Einfluss damit entzogen wird.

Jeder der mit diskutieren und seine Meinung sagen möchte, ist eingeladen dies zu tun, solange es noch irgend möglich ist. Warum sollte man nicht auch eine Bürgerabstimmung durchführen können, was mit dem Grundstück passieren soll? Und wenn sich die Mehrheit für eine Tiefgarage und die Privatisierung entscheidet, dann ist es eben so.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 16. April 2012 um 22:59 Uhr
 
Drohender Lehrermangel an Rudolstadts Regelschule PDF Drucken E-Mail
schueler09Am Ende des Schuljahres 2011/12 werden in Rudolstadts Schillerschule einige Lehrer in den Ruhestand gehen. Und wer sich einmal näher mit den Lehrbedingungen unserer Lehrer beschäftigt, kann bestätigen, dass dieser auch durchaus wohlverdient ist. Und hier spiele ich nicht in erster Linie auf mangelndes Vorhandensein von Respekt und Disziplin in den Klassen an.
Wer nun allerdings glaubt, es stünden entsprechend junge, hoffnungsvolle, gut ausgebildete Lehrer für die benötigten Fächer in ausreichender Zahl zur Verfügung, ist gehörig auf dem Holzweg! Ganz im Gegenteil.
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 25. März 2012 um 13:13 Uhr
 
Die Occupy-Bewegung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Steffen Günsche   

Über Wege aus der Krise zu diskutieren und zu debattieren, halte ich für äußerst wichtig. Dies muss aber gesellschaftlich auf breiter Basis erfolgen. Leider ist das Interesse daran, wie im Artikel von Wolf Wetzel ausführlich beschrieben wurde, relativ gering. Dabei ist dies der weitaus spannendere Teil der ganzen Aktion, sich nicht nur zu empören sondern auch nach Lösungen zu suchen und, was noch wichtiger ist, diese Lösungen umzusetzen, auszuprobieren, zu lernen.

Viele (ich sag jetzt mal: sogenannte) Reiche und Vermögende sind doch selbst schon davon überzeugt, dass das bestehende System so nicht zukunftsfähig ist. Wir haben nämlich viel eher eine Vermögenskrise als eine Schuldenkrise, da das angehäufte Vermögen keinen wirklichen Gegenwert mehr hat. Was nützt es also dann, den Reichtum durch Zinseszins unendlich zu vermehren.

Es ist durchaus der Fall, dass es schon mühsam durchdachte Lösungsvorschläge für eine Änderung der gesellschaftlichen Strukturen gibt, sei es von unabhängigen Instituten, von Einzelpersonen und auch von Parteien. Eine breite Masse zu finden, die es braucht, diese Vorschläge legitim und demokratisch umzusetzen, ist wohl das Schwierigste. Wer tagtäglich um seine Existenz kämpfen muss, sei es in einem unterbezahlten Job, als Selbständige(r), als Arbeitssuchende(r), als Alleinerziehende(r) oder als Kombination einiger dieser Gruppen, hat wahrlich keine Energie, sich außerdem noch mit gesellschaftlichen Problemen und deren Beseitigung zu befassen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 07. November 2011 um 23:33 Uhr
 
Leipzig 2011: MONTAGSDEMO 2.0 PDF Drucken E-Mail

1024_4

Es ist wieder so weit. In Leipzig wird jeden Montag demonstriert - in guter alter Tradition: Die Montags-Demo 2.0! Vor 22 Jahren ging es um Reisefreiheit und gegen Stasibespitzelung in der DDR, heute geht es um Gerechtigkeit, Demokratie und gegen die Übermacht von 1% gegenüber 99% hinsichtlich Vermögensverteilung und politischer Einflussnahme - und zwar WELTWEIT!

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 24. Oktober 2011 um 23:02 Uhr
 
Tag des offenen Denkmals PDF Drucken E-Mail
denkmal_1044_300Dieser Tag ist immer wieder ein guter Anlass, Museen und Einrichtungen zu Besuchen, die so vielleicht nicht jederzeit zu sehen sind. Dieses Jahr ging's mal nach Saalfeld z.B. in die alte Schraubenfabrik, was äußerst interessant war, wie hier mit Vorkriegs-Maschinen bis in die 1980er Jahre hinein produziert wurde. Dann ein kleiner Abstecher ins Saalfelder Schloss, ins/aufs Darrtor und in die "Hutschachtel". Und das alles bei 34°C 9/11...
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 11. September 2011 um 23:00 Uhr
 
Neue Aktivitäten vorm Postgebäude PDF Drucken E-Mail
IMG_1036Nun ist es wohl soweit, und die Fläche vor der Post - bzw. dem Postbank Finanzcenter zwinkernd - nimmt wieder eine das Auge erfreuende Gestalt an. Im Rahmen der Initiative "Rudolstadt blüht auf" stand dies wohl auch auf der Agenda.
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 11. September 2011 um 11:07 Uhr
 
Teures Altstadtfest PDF Drucken E-Mail

Nun, es ist nicht so, dass ich über die Entwicklung der Eintrittspreise beim Rudolstädter Altstadtfest erfreut bin. Zum Vergleich: Zum 6. Altstadtfest 1998 kostete eine Eintrittskarte im Vorverkauf 10,00 DM, letztes Jahr, 12 Jahre später, kostete diese 15,50 bzw. 18,50 €. Das entspricht einer Steigerung von mehr als 250 %. Alle Achtung!

Allerdings ist es auch so, dass die guten Bands nicht für'n Appel und'n Ei zu bekommen sind, und spendable Sponsoren gibt es auch nicht wie Sand am Meer.

 
Machen Sie mit... PDF Drucken E-Mail
Falls Sie sich auf diese Seite "verlaufen" haben, machen Sie doch einfach bei den Umfragen mit. Oder schreiben Sie - wenn Sie nicht mit Ja oder Nein antworten wollen - Ihre Antwort ins Gästebuch. Auch über Anregungen für Umfragen würde ich mich freuen. Vielleicht lässt sich doch das ein oder andere interessante Thema im Stadtrat vortragen.   
Mir kommt es nämlich manchmal vor, dass die Meinung der Bürger nicht wahrgenommen wird. Es fragt uns auch meistens keiner. Allerdings müssen wir uns auch den Vorwurf der Gleichgültigkeit gefallen lassen. Wann waren Sie denn das letzte Mal bei einer Stadtratssitzung dabei..?
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 05. Januar 2011 um 12:40 Uhr
 
OTZ Leserbrief PDF Drucken E-Mail

Fragwürdiger Fortschritt

zum Leserbrief: "Pro Fortschritt" am 28.12.2010

Ein Leserbrief in einer Zeitung läuft Gefahr, mangels Platz gekürzt zu werden. Dieses Schicksal wurde auch meinem Leserbrief zuteil, weshalb ich ihn nochmal hier vollständig veröffentliche:


Verschwendung öffentlicher Gelder ist immer wieder ein gern genommenes Thema, da es sich offensichtlich nicht abnutzt. Alljährlich führt der Bund der Steuerzahler Projekte auf, in denen Milliarden an Steuergeldern verschwendet werden. Nun will ich nicht behaupten, dass ein Tunnelbau in Schaala a priori eine Verschwendung von Steuergeldern ist – dazu habe ich mich mit diesem Projekt zu wenig beschäftigt – aber 66 Mio Euro sind doch nur für wenige Auserwählte Peanuts. Und sollte tatsächlich eine sich ständig verbessernde Infrastruktur Einfluss auf die demografische Entwicklung haben, dann jedenfalls keinen guten. Der Trend des Bevölkerungsrückganges und der -überalterung ist nach wie vor im Gang und wird sich auch durch einen Tunnel nicht aufhalten lassen.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 31. Dezember 2010 um 02:11 Uhr
 
Diskussionsforum eröffnet PDF Drucken E-Mail

Hallo Leute,

Ich habe mal ein kleines Disussionsforum eingerichtet, da ich selbst ab und an ein wenig Diskussionsbedarf und Fragen habe. Vielleicht kann es ja zur Klärung mancher Fragen beitragen. Ich habe nämlich den Eindruck, dass immer noch viel zu wenig miteinander geredet wird. Und warum sollte man hierzu nicht die Möglichkeiten nutzen, die uns heute zur Verfügung stehen.

Also. Anmelden und mitdiskutieren.

Viel Spaß!

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 18. Dezember 2010 um 00:15 Uhr
 
<< Start < Zurück 1 2 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 2